Klar kann ich mich nicht mehr daran erinnern, jedoch hat mir Dies meine Mutter, studierte Buchhalterin, erzählt. Ich kann mich an die Zeit erinnern, in der wir in Moldova Noua gelebt hatten, wo mein Vater, ein leidenschaftlicher Fussballer, als Topografie Ingenieur arbeitete. Wir wohnten in Moldova
bis zum November 1976, der Monat der unser Leben extrem veränderte!
bis zum November 1976, der Monat der unser Leben extrem veränderte!
Bin in Moldova zur Schule gegangen, und die Sommerferien hatte ich immer bei meinen Grosseltern in Temeswar verbracht, eine herrliche Zeit, kaum Sorgen gehabt…
Ich selbst konnte kaum richtig deutsch, da ich in eine rumänische Schule ging, und auch alle Freunde nur rumänisch mit mir sprachen, dies wurde mir jedoch erst später bewusst, zu dieser Zeit war ich davon überzeugt, richtig die Deutsche Sprache zu beherrschen…hahaha.
Meine Eltern, sprachen fliessend Deutsch, Ungarisch und natürlich auch Rumänisch, da Sie sowohl die deutsche Schule, wie auch Liceum und Hochschule in Temeswar besuchten. Deutsche abstammung, Banater Schwaben!
Nun die Rumänische Schule war ok, etwas militärisch, jedoch habe ich viel gelernt…, zum beispiel hatte man noch mit dem Lineal einige hiebe als Strafe erhalten, auch mussten wir bei verschiedenen Ernten (Kartoffeln, Bohnen) helfen, vor Schulbeginn, in Reihe auf dem Schulplatz aufstellen, und erst mal Gymnastik betreiben, Schul- (Pionier-) Uniform tragen etc. – also anders als in Deutschland.
Meine Eltern waren immer sehr beschäftigt, sehr viel Arbeit, mein Vater wie gesagt hatte als Topografie Ingenieur in der örtlichen Erzgrube gearbeitet, und in der Freizeit war er Fussball Trainer der Ortsansässigen Mannschaft, dass hiess mehrmals pro woche abends training, und jedes zweite Wochenende verreisen, da die Mannschaft doch zu den besseren zählte, und somit waren standing auswärts Spiele zu realizieren, oder Trainingslager angesagt.
Meine Mutter arbeitete als Buchhalterin, in der Mittagspause lief Sie schnell nach Hause, um mein Mittagessen zu machen, und abends sehr müde, nach der Arbeit, machte Sie noch die ganze Haushalts Arbeit..
Diese hohe Arbeitszeit belastung, garantierte uns ein gutes Leben, finanziell gesehen, in Rumänien, verglichen mit den meisten Anderen, ging es uns doch sehr gut, ok, klar, wenn es einige Güter nicht gab, dann war es jedoch so, dass Diese es wirklich im Umkreis von mindestens 200 km nicht gab, sonst hätten meine Eltern sie gekauft. Dinge wie Schokolade, Kaugummi, CocaCola, Bananen….u.s.w. gab es wirklich nur in aussnahmefällen zu dieser Zeit in Rumänien.
Natürlich auch meine Schwester, die 6 Jahre jünger ist als ich, darf nicht unerwähnt bleiben, leider hatte ich Sie in dieser Zeit kaum wahrgenommen, was heute natürlich anders ist.
Moldova ist eine kleine Stadt an der Donau, ca. 35 km vom Eisernen Tor entfernt, landschaftlich sehr schön, die Berge, und die Donau, die an dieser Stelle ca 1000m breit ist.
Im Sommer kann es sehr heiss werden, und im Winter, auch extreme kalt, sooo kalt, dass die Donau fast schon zufriert. In den strengen Wintermonaten konnte mann nachts oft die Wölfe heulen hören, wirklich unheimlich, jedoch hatte ich nie von Zwischenfällen gehört, Diese kamen nachts nach Futtersuche, und stöberten die Mülleimer durch.
Kossava, ja der starke Wind, der den Winter ankündigte, ein echtes Abenteuer, trockene Winde mit ca 100 km/Std. oder mehr, da muss mann sich echt festhalten, oder besser noch, nicht aus dem Haus gehen…
Ja in Moldova Noua habe ich bis zu meinem 11ten Lebensjahr gelebt…
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